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Rebschutzdienst Ludwigsburg

Datum: 22.06.2018

Rebschutzdienst Ludwigsburg

Mitteilung Nr.8 vom 22.6.2018

Von Weinbauberater Hundinger

Die Pflanzenschutzbehandlungen sind regelmäßig fortzuführen.

Achtung, erste Meldungen von Echtem Mehltau! Kontrollieren sie ihre Anlagen!

Kurative Sonderbehandlung: Das Pflanzenöl/Netzmittelgemisch mit 0,5 L / 100l Brühe ( 5L / ha) anmischen. Rezept: Pro Liter Pflanzenöl 30 mL proagro Netzmittel in das Öl geben, um es wasserlöslich zu machen. Intensiv vermischen! Nicht verbrauchte Reste unter Verschluß lagern. Backpulver (Natriumhydrogencarbonat) mit 10kg/ha zusetzen. Sonst nichts.

Drei mal in einer Woche diese Mischung mit 800 – 1000l/ha ausbringen, jede Gasse fahren, Laubarbeit forcieren.

Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Dithiocarbamate (Mancozeb oder Metiram) sowie alle triazolhaltigen Mittel werden nicht mehr empfohlen, siehe hierzu auch: http://sitem.herts.ac.uk/aeru/ppdb/en/Reports/463.htm

Falscher Mehltau: Weiterhin Zusatz von phosphoriger Säure (z.B.2l Phos 60) sowie eines Kontaktmittels in mind. der halben Aufwandmenge. Besonders regenfest: Orvego, Ampexio, Mildicut. Diese nur bei anhaltendem Regenwetter einsetzen.

Ebenso 3A86-Pulver, um Resistenzinduktion gegen Echten Mehltau mittels Laminarin zu erreichen. Zweite und dritte Behandlung gleich nach der Blüte.

Oidium: in befallsfreien Anlagen ist nur noch Backpulver/ Vitisan/Kumar notwendig.

Stets Backpulver zusetzen, um Resistenzen zu vermeiden + Botrytisnebenwirkung zu nutzen. Spritzabstand 10-12 Tage.

Traubenwickler: Köder in den Fallen wechseln, Flug melden.

Berechnung

Im Moment beträgt der Wasseraufwand zur Berechnung des Mittelaufwandes 1600 l je ha bzw. es ist der vierfache Basisaufwand aufzuwenden (je nach Wuchshöhe).

Termin: Wir treffen uns zum Arbeitskreis Umweltschonender Rebschutz am Dienstag, den 26.6.2018 am Rotenberg; sowie am 27.6.2018 an der WG – Kelter Großheppach jeweils um 11Uhr.

Laubarbeiten: Weißweine und Trollinger nur an der wetterabgewandten Seite entblättern. Darauf achten, dass das Blatt gegenüber der Traube erhalten bleibt (Ernährung der Traube!). Nicht übertreiben, um den sog. Petrolton zu vermeiden.

Mit dem Gipfeln kann nun allgemein begonnen werden.

Junganlagen: Auf einen Trieb stellen, wo das noch nicht geschehen sein sollte. Regelmäßig bis auf Stämmchenhöhe ausgeizen. Pflanzenschutz bis Mitte September weiterführen..

Zur Düngung: Im Laufe der Vegetation kann Aminosol/Siapton/Aminoplant sowie Brennesseljauche über das Blatt gegeben werden. Dies vermeidet auch die Ausbildung von UTA. Die ausgebrachten N- Mengen sind in der Düngeplanung zu berücksichtigen und zu dokumentieren. Die wiederholte Anwendung von Löschkalk wirkt u.a. dem Petroltonbei Riesling und der Botrytis (desinfizierend) entgegen. Jede Gasse fahren!

Besonders umweltschonend: Leguminosen + Buchweizen oder die Wolff - Mischung mit 40kg/ha einsäen, 80 kg N können bei ganzflächiger Saat (wuchsschwache Weinberge!) angerechnet werden. Einsaat jeder 2. Reihe entsprechen 40 kg/ha und Jahr. Der Humusgehalt steigt um 0,1% jährlich.

Effektive Mikroorganismen: EM – A bis 5l/ha mehrfach bis Reifebeginn in die Traubenzone spritzen, verbessert die Traubenqualität. Die Weinbauberatung ist unter 07141 –144-44915 oder besser 0175 - 5831339 erreichbar.









Rebschutzdienst Ludwigsburg



Mitteilung Nr.7 vom 15.6.2018



Von Weinbauberater Hundinger



Vor den gemeldeten Niederschlägen sollte nun gegen Oidium und Peronospora behandelt werden. Der Zuwachs ist immer noch enorm. Manche Lembergeranlagen verieseln stark und die Gescheine / Traubengerüste brechen wie Glas. Diese immer wieder, besonders aber Anfang September mit Magnesiumpräparaten behandeln.



Achtung, erste Meldungen von Echtem Mehltau! Kontrollieren sie ihre Anlagen!



Kurative Sonderbehandlung: Das Pflanzenöl/Netzmittelgemisch mit 0,5 L / 100l Brühe ( 5L / ha) anmischen. Rezept: Pro Liter Pflanzenöl 30 mL proagro Netzmittel in das Öl geben, um es wasserlöslich zu machen. Nicht verbrauchte Reste unter Verschluß lagern. Backpulver (Natriumhydrogencarbonat) mit 10kg/ha zusetzen. Sonst nichts.



Drei mal in 1 Woche diese Mischung mit 800 – 1000l/ha ausbringen, jede Gasse fahren, Laubarbeit forcieren.



Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Dithiocarbamate (Mancozeb oder Metiram) sowie alle triazolhaltigen Mittel werden nicht mehr empfohlen, siehe hierzu auch: http://sitem.herts.ac.uk/aeru/ppdb/en/Reports/463.htm



Falscher Mehltau: Weiterhin Zusatz von phosphoriger Säure (z.B.2l Phos 60) sowie eines Kontaktmittels in mind. der halben Aufwandmenge. Besonders regenfest: Orvego, Ampexio, Mildicut. Diese nur bei anhaltendem Regenwetter einsetzen.



Einsatz von Sprint Alga: nach der Blüte nochmals.



Ebenso 3A86-Pulver, um Resistenzinduktion gegen Echten Mehltau mittels Laminarin zu erreichen. Zweite und dritte Behandlung gleich nach der Blüte.



Oidium: Jetzt die besten Mittel einsetzen. Vorschlag: 1x Sercadis, dann Vivando oder Kusabi, Collis, Talendo, Vegas im Wechsel. Ab Juli nur noch Backpulver/ Vitisan/Kumar.



In den Trollingern, Dornfelder, Kerner, Cabernet Dorio und –Dorsa alle 8 Tage jede Gasse fahren. Stets Backpulver zusetzen, um Resistenzen zu vermeiden + Botrytisnebenwirkung zu nutzen. Andere Rebsorten: Spritzabstand 10-12 Tage.



Traubenwickler: Köder in den Fallen wechseln, Flug melden.



Berechnung



Im Moment beträgt der Wasseraufwand zur Berechnung des Mittelaufwandes 1600 l je ha bzw. es ist der vierfache Basisaufwand aufzuwenden (je nach Wuchshöhe).



Termin: Wir treffen uns zum Arbeitskreis Umweltschonender Rebschutz am Dienstag, den 19.6.2018 am Rotenberg; sowie am 20.6.2018 an der WG – Kelter Großheppach jeweils um 11Uhr.



Laubarbeiten: Weißweine und Trollinger nur an der wetterabgewandten Seite entblättern. Darauf achten, dass das Blatt gegenüber der Traube erhalten bleibt (Ernährung der Traube!). Nicht übertreiben, um den sog. Petrolton zu vermeiden.



Mit dem Gipfeln möglichst erst 14 Tage nach der Blüte beginnen, um die Beerendurchmesser gering zu halten. Lemberger in verrieselten Anlagen früher gipfeln.



Junganlagen: Auf einen Trieb stellen, wo das noch nicht geschehen sein sollte. Regelmäßig bis auf Stämmchenhöhe ausgeizen. Pflanzenschutz bis Mitte September weiterführen.



Zur Düngung: Im Laufe der Vegetation kann (Aminosol/Siapton/Aminoplant sowie Brennesseljauche über das Blatt gegeben werden. Dies vermeidet auch die Ausbildung von UTA. Die wiederholte Anwendung von Löschkalk wirkt u.a. dem Petrolton und der Botrytis (desinfizierend) entgegen. Jede Gasse fahren!



Besonders umweltschonend: Leguminosen + Buchweizen oder die Wolff - Mischung mit 40kg/ha einsäen, 80 kg N können bei ganzflächiger Saat (wuchsschwache Weinberge!) angerechnet werden. Einsaat jeder 2. Reihe entsprechen 40 kg/ha und Jahr. Der Humusgehalt steigt um 0,1% jährlich.



Effektive Mikroorganismen: EM – A bis 5l/ha mehrfach bis Reifebeginn in die Traubenzone spritzen, verbessert die Traubenqualität. Die Weinbauberatung ist unter 07141 –144-44915 oder besser 0175 - 5831339 erreichbar.









Rebschutzdienst Ludwigsburg

Mitteilung Nr.6 vom 7.6.2018

Von Weinbauberater Hundinger

Vor den gemeldeten Niederschlägen sollte nun gegen Oidium und Peronospora behandelt werden. Der Zuwachs ist immer noch enorm. Manche Lembergeranlagen verieseln stark und die Gescheine / Traubengerüste brechen wie Glas. Diese immer wieder, besonders aber Anfang September mit Magnesiumpräparaten behandeln.

Jede Gasse fahren! Gebläse dann mit niedriger Drehzahl einstellen.

Das Pflanzenöl/Netzmittelgemisch mit 0,5 L / 100l Brühe ( 5L / ha) ausbringen, wo Milben aktiv sind. Rezept: Pro Liter Pflanzenöl 30 mL proagro Netzmittel in das Öl geben, um es wasserlöslich zu machen. Nicht verbrauchte Reste unter Verschluß lagern. Wegen Verbrennungsgefahr kein Netzschwefel, Delan, Forum Gold oder Aktuan zumischen.

Backpulver (Natriumhydrogencarbonat) mit 7kg/ha + Netzmittel ist auch solo gegen Oidium möglich. Hierzu wöchentlich spritzen. Bei Hitze auf Molke wechseln.

Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Dithiocarbamate (Mancozeb oder Metiram) sowie alle triazolhaltigen Mittel werden nicht mehr empfohlen, siehe hierzu auch: http://sitem.herts.ac.uk/aeru/ppdb/en/Reports/463.htm

Falscher Mehltau: Weiterhin Zusatz von phosphoriger Säure (z.B.2l Phos 60) sowie eines Kontaktmittels in mind. der halben Aufwandmenge. Besonders regenfest: Orvego, Ampexio, Mildicut. Diese nur bei anhaltendem Regenwetter einsetzen.

Einsatz von Sprint Alga: nach der Blüte nochmals.

Ebenso 3A86-Pulver, um Resistenzinduktion gegen Echten Mehltau mittels Laminarin zu erreichen. Zweite und dritte Behandlung gleich nach der Blüte.

Oidium: Jetzt die besten Mittel einsetzen. Vorschlag: 1x Sercadis, dann Vivando oder Kusabi, Collis, Talendo, Vegas im Wechsel.

Wenigstens in den Trollingern, Dornfelder, Kerner, Cabernet Dorio und –Dorsa alle 8 Tage jede Gasse fahren. Stets Backpulver zusetzen, um Resistenzen zu vermeiden + Botrytisnebenwirkung zu nutzen. Andere Rebsorten: Spritzabstand 10 Tage.

Berechnung

Im Moment beträgt der Wasseraufwand zur Berechnung des Mittelaufwandes mind.1200 l je ha bzw. es ist der mind. dreifache Basisaufwand aufzuwenden (je nach Wuchshöhe).

Termin: Wir treffen uns zum Arbeitskreis Umweltschonender Rebschutz am Dienstag, den 12.6.2018 am Rotenberg; sowie am 13.6.2018 an der WG – Kelter Großheppach jeweils um 11Uhr.

Laubarbeiten: Weißweine und Trollinger nur an der wetterabgewandten Seite entblättern. Darauf achten, dass das Blatt gegenüber der Traube erhalten bleibt (Ernährung der Traube!). Nicht übertreiben, um den sog. Petrolton zu vermeiden.

Mit dem Gipfeln möglichst erst 10 Tage nach der Blüte beginnen, um die Beerendurchmesser gering zu halten.

Junganlagen: Auf einen Trieb stellen, wo das noch nicht geschehen sein sollte. Regelmäßig bis auf Stämmchenhöhe ausgeizen. Pflanzenschutz bis Mitte September weiterführen.

Zur Düngung: Im Laufe der Vegetation kann (Aminosol/Siapton/Aminoplant sowie Brennesseljauche über das Blatt gegeben werden. Dies vermeidet auch die Ausbildung von UTA. Die wiederholte Anwendung von Löschkalk wirkt u.a. dem Petrolton und der Botrytis (desinfizierend) entgegen.

Besonders umweltschonend: Leguminosen + Buchweizen oder die Wolff - Mischung mit 40kg/ha einsäen, 80 kg N können bei ganzflächiger Saat (wuchsschwache Weinberge!) angerechnet werden. Einsaat jeder 2. Reihe entsprechen 40 kg/ha und Jahr. Der Humusgehalt steigt um 0,1% jährlich.

Effektive Mikroorganismen: EM – A bis 5l/ha mehrfach bis Reifebeginn in die Traubenzone spritzen, verbessert die Traubenqualität.

Die Weinbauberatung ist unter 07141 –144-44915 oder besser 0175 - 5831339 erreichbar.












Rebschutzdienst Ludwigsburg

Mitteilung Nr.5 vom 30.5.2018

Von Weinbauberater Hundinger

 

Vor den gemeldeten Niederschlägen sollte nun gegen Oidium und Peronospora behandelt werden. Die Blüte vergeht rasch, nicht warten, da der Zuwachs enorm ist.

Jede Gasse fahren! Gebläse dann mit niedriger Drehzahl einstellen.

Das Pflanzenöl/Netzmittelgemisch mit 0,5 L / 100l Brühe ( 3L / ha) ausbringen, wo Milben aktiv sind. Rezept: Pro Liter Pflanzenöl 30 mL proagro Netzmittel in das Öl geben, um es wasserlöslich zu machen. Nicht verbrauchte Reste unter Verschluß lagern. Wegen Verbrennungsgefahr kein Netzschwefel, Delan, Forum Gold oder Aktuan zumischen.

Backpulver (Natriumhydrogencarbonat) mit 6kg/ha + Netzmittel ist auch solo gegen Oidium möglich. Hierzu wöchentlich spritzen. Bei Hitze auf Molke wechseln.

Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Dithiocarbamate (Mancozeb oder Metiram) sowie alle triazolhaltigen Mittel werden nicht mehr empfohlen, siehe hierzu auch: http://sitem.herts.ac.uk/aeru/ppdb/en/Reports/463.htm

Falscher Mehltau: Weiterhin Zusatz von phosphoriger Säure (z.B.2l Phos 60) sowie eines Kontaktmittels in mind. der halben Aufwandmenge. Besonders regenfest: Orvego, Ampexio, Mildicut.

Einsatz von Sprint Alga: nach der Blüte nochmals.

Ebenso 3A86-Pulver, um Resistenzinduktion gegen Echten Mehltau mittels Laminarin zu erreichen. Zweite und dritte Behandlung gleich nach der Blüte.

Oidium: Jetzt die besten Mittel einsetzen, da die Blüte rasch beendet sein wird. Vorschlag: 1x Sercadis, dann Vivando, Collis, Talendo, Vegas im Wechsel.

Wenigstens in den Trollingern, Dornfelder, Kerner, Cabernet Dorio und –Dorsa jede Gasse fahren. Stets Backpulver zusetzen, um Resistenzen zu vermeiden+Botrytisnebenwirkung zu nutzen.

Berechnung

Im Moment beträgt der Wasseraufwand zur Berechnung des Mittelaufwandes mind.1000 l je ha bzw. es ist der zweieinhalbfache Basisaufwand aufzuwenden (je nach Wuchshöhe).

Termin: Wir treffen uns zum Arbeitskreis Umweltschonender Rebschutz am Dienstag, den 5.6.2018 am Rotenberg; sowie am 6.6.2018 an der WG – Kelter Großheppach jeweils um 11Uhr.

Zur Düngung: Im Laufe der Vegetation kann (Aminosol/Siapton/Aminoplant sowie Brennesseljauche über das Blatt gegeben werden. Dies vermeidet auch die Ausbildung von UTA. Die Anwendung von Löschkalk wirkt u.A. dem Petrolton und Botrytis entgegen.

Besonders umweltschonend: Leguminosen + Buchweizen oder die Wolff - Mischung mit 40kg/ha jetzt einsäen, 80 kg N können bei ganzflächiger Saat (wuchsschwache Weinberge!) angerechnet werden. Einsaat jeder 2. Reihe entsprechen 40 kg/ha und Jahr. Der Humusgehalt steigt um 0,1% jährlich.

Effektive Mikroorganismen: EM – A mit 5l/ha mehrfach bis Reifebeginn in die Traubenzone spritzen, verbessert die Traubenqualität.

Die Weinbauberatung ist unter 07141 –144-44915 oder besser 0175 - 5831339 erreichbar.



Rebschutzdienst Ludwigsburg



Mitteilung Nr.4 vom 17.5.2018



Von Weinbauberater Hundinger



Mit den Vorblütespritzungen sollte nun wegen der steigenden Oidiumgefahr begonnen werden. Soll dabei nur Netzschwefel eingesetzt werden, muss bei sehr warmer Witterung nach 5 – 7 Tagen nachbehandelt werden.



Kräuselmilben, Rote Spinne und Thripse sind teilweise sichtbar. Aufgrund visueller Kontrollen besteht in Einzelfällen mit verhocktem Wachstum Gefährdung. Die normale Symptomatik der schwarzen Blattzipfel ist dieses Jahr nicht ausgeprägt. Lupenkontrolle! Generell sind Junganlagen bis zum 4. Standjahr wegen der noch fehlenden Raubmilben durch Kräuselmilben gefährdet. Deshalb das Pflanzenöl/Netzmittelgemisch mit 0,5 L / 100l Brühe ( 3L / ha) ausbringen. Rezept: Pro Liter Pflanzenöl 30 mL proagro Netzmittel in das Öl geben, um es wasserlöslich zu machen. Nicht verbrauchte Reste unter Verschluß lagern. Wegen Verbrennungsgefahr kein Netzschwefel, Delan , Forum Gold oder Aktuan zumischen.



Backpulver (Natriumhydrogencarbonat) mit 5kg/ha + Netzmittel ist auch solo gegen Oidium möglich. Die Ansiedlung von Raubmilben mit besiedelten Ausbrechtrieben / Frostruten ist unbedingt notwendig.



Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Dithiocarbamate (Mancozeb oder Metiram) sowie alle triazolhaltigen Mittel werden nicht mehr empfohlen, siehe hierzu auch: http://sitem.herts.ac.uk/aeru/ppdb/en/Reports/463.htm



Falscher Mehltau Die Primärinfektion ist nun überall erfolgt. Bei der ersten Spritzung sollte frühzeitig mit dem Zusatz von phosphoriger Säure begonnen werden. Der Resistenzmechanismus benötigt ca.8 Tage bis zur vollen Wirksamkeit. Zusatz eines Kontaktmittels in mind. der halben Aufwandmenge ist notwendig.



Einsatz von Sprint Alga: Jetzt beginnen, kurz vor der Blüte nochmals.



Ebenso 3A86-Pulver, um Resistenzinduktion gegen Echten Mehltau mittels Laminarin zu erreichen. Zweite und dritte Behandlung gleich nach der Blüte.



Berechnung



Im Moment beträgt der Wasseraufwand zur Berechnung des Mittelaufwandes 600 l je ha bzw. es ist der bis zu eineinhalbfache Basisaufwand aufzuwenden. Für Pflanzenschutzmittelanwendungen besteht Aufzeichnungspflicht. Achten Sie auch auf eine gültige Plakette auf ihrer Pflanzenschutzspritze.



Termin: Wir treffen uns zum Arbeitskreis Umweltschonender Rebschutz am Dienstag, den 29.5.2018 am Rotenberg; sowie am 30.5.2018 an der WG – Kelter Großheppach jeweils um 11Uhr.



Zur Düngung: Eine Basismenge von ca. 40 kg N / ha sollte nun ausgebracht sein. Im Laufe der Vegetation kann (Aminosol/Siapton/Aminoplant sowie Brennesseljauche über das Blatt gegeben werden. Dies vermeidet auch die Ausbildung von UTA. Die Anwendung von Löschkalk wirkt u.A. dem Petrolton und Botrytis entgegen.



Besonders umweltschonend: Leguminosen + Buchweizen oder die Wolff - Mischung mit 40kg/ha jetzt einsäen, 80 kg N können bei ganzflächiger Saat (wuchsschwache Weinberge!) angerechnet werden. Einsaat jeder 2. Reihe entsprechen 40 kg/ha und Jahr. Der Humusgehalt steigt um 0,1% jährlich.



Effektive Mikroorganismen: Zur Aktivierung gestreßter oder chlorotischer Weinberge kann EM – A mit Vinassse kombiniert auf den Boden ausgebracht werden. Dies gilt auch für Bokashi, z.B. aus Traubentrestern hergestellt. DüngeVO – freundlich, da max. 5t / ha gebraucht werden.



Die Weinbauberatung ist unter 07141 –144-44915 oder besser 0175 - 5831339 erreichbar.







Rebschutzdienst Ludwigsburg

Mitteilung Nr.3 vom 9.5.2018

Von Weinbauberater Hundinger

Mit den Vorblütespritzungen sollte nun wegen der steigenden Oidiumgefahr begonnen werden. Soll dabei nur Netzschwefel eingesetzt werden, muss bei sehr warmer Witterung nach 5 – 7 Tagen nachbehandelt werden. Der Zusatz von Backpulver verbessert die Wirkung aufgrund des fehlenden Dampfdrucks. Netzschwefel dann auf 2 kg / ha reduzieren.

Kräuselmilben, Rote Spinne und Thripse sind teilweise sichtbar. Aufgrund visueller Kontrollen besteht in Einzelfällen mit verhocktem Wachstum Gefährdung. Die normale Symptomatik der schwarzen Blattzipfel ist dieses Jahr nicht ausgeprägt. Lupenkontrolle! Generell sind Junganlagen bis zum 4. Standjahr wegen der noch fehlenden Raubmilben durch Kräuselmilben gefährdet. Deshalb das Pflanzenöl/Netzmittelgemisch mit 0,5 L / 100l Brühe ( 3L / ha) ausbringen. Rezept: Pro Liter Pflanzenöl 30 mL proagro Netzmittel in das Öl geben, um es wasserlöslich zu machen. Nicht verbrauchte Reste unter Verschluß lagern. Kein Netzschwefel, Delan , Forum Gold oder Aktuan zumischen. Backpulver mit 4 -5 kg/ha ist möglich. Die spätere Ansiedlung von Raubmilben mit besiedelten Ausbrechtrieben / Frostruten ist unbedingt notwendig.

Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Dithiocarbamate (Mancozeb oder Metiram) werden nicht mehr empfohlen, siehe hierzu auch: http://sitem.herts.ac.uk/aeru/ppdb/en/Reports/463.htm

Falscher Mehltau Die Primärinfektion ist allgemein noch nicht erfolgt, wegen der Wettermeldungen aber zu erwarten.. Bei der ersten Spritzung sollte frühzeitig mit dem Zusatz von phosphoriger Säure begonnen werden. Der Resistenzmechanismus benötigt ca.8 Tage bis zur vollen Wirksamkeit. Ein Kontaktmittel zusetzen.

Berechnung

Im Moment beträgt der Wasseraufwand zur Berechnung des Mittelaufwandes 4-600 l je ha bzw. es ist der bis zu eineinhalbfache Basisaufwand aufzuwenden. Für Pflanzenschutzmittelanwendungen besteht Aufzeichnungspflicht. Achten Sie auch auf eine gültige Plakette auf ihrer Pflanzenschutzspritze.

Termin: Wir treffen uns zum Arbeitskreis Umweltschonender Rebschutz am Dienstag, den 29.5.2018 am Rotenberg; sowie am 16.5.2018 an der WG – Kelter Großheppach jeweils um 11Uhr.

Zur Düngung: Stabilisierter N- Dünger ist vorzugsweise ab Mitte April, ammonium-haltiger Dünger Anfang Mai zu streuen, um die Frühjahrsfeuchtigkeit zu nutzen. Dabei sollte in normal wüchsigen Anlagen nur eine Basismenge von ca. 40 kg N / ha ausgebracht werden. Der Rest kann im Laufe der Vegetation über das Blatt gegeben werden (Aminosol/Siapton/Aminoplant sowie Brennesseljauche.

Besonders umweltschonend: Leguminosen + Buchweizen oder die Wolff - Mischung mit 40kg/ha jetzt einsäen. Muss eine Begrünung umgebrochen werden, sollte ein Abstand zur Saat von 10 Tagen eingehalten werden, um Auflaufstörungen zu vermeiden. Um Verdichtungen zu durchwachsen, werden vor allem Luzerne und Steinklee empfohlen.

 

Effektive Mikroorganismen: Zur Aktivierung gestreßter oder chlorotischer Weinberge kann EM – A mit Vinassse kombiniert auf den Boden ausgebracht werden. Dies gilt auch für Bokashi, z.B. aus Traubentrestern hergestellt. Aufwandmenge: nur 3 – 5t / ha, verträglich mit der Düngeverordnung. Schlecht wachsende Jungfelder profitieren sehr von der Anwendung.

 

Die Weinbauberatung ist unter 07141 –144-44915 oder 0175 - 5831339 erreichbar.










Rebschutzdienst Ludwigsburg


Mitteilung Nr.2 vom 27.4.2018


Von Weinbauberater Hundinger


Austriebsspritzungen sind nur bei besonderen Problemfällen notwendig. Es genügen normalerweise 2 Vorblütespritzungen. Soll dabei nur Netzschwefel eingesetzt werden, muss bei sehr warmer Witterung nach 5 – 7 Tagen nachbehandelt werden.


Kräuselmilben, Rote Spinne und Thripse sind teilweise sichtbar. Aufgrund visueller Kontrollen besteht in Einzelfällen mit verhocktem Wachstum Gefährdung. Die normale Symptomatik der schwarzen Blattzipfel ist dieses Jahr nicht ausgeprägt. Lupenkontrolle! Generell sind Junganlagen bis zum 4. Standjahr wegen der noch fehlenden Raubmilben durch Kräuselmilben gefährdet. Deshalb das Pflanzenöl/Netzmittelgemisch mit 0,5 L / 100l Brühe ( 2L / ha) ausbringen. Rezept: Pro Liter Pflanzenöl 30 mL proagro Netzmittel in das Öl geben, um es wasserlöslich zu machen. Nicht verbrauchte Reste unter Verschluß lagern. Kein Netzschwefel, Delan , Forum Gold oder Aktuan zumischen. Backpulver mit 4kg/ha ist möglich. Die spätere Ansiedlung von Raubmilben mit besiedelten Ausbrechtrieben / Frostruten ist unbedingt notwendig.


Schwarzflecken


Kontaktperomittel oder Flint mit Nebenwirkung sind erst nach Knospenaufbruch bei empfindlichen Rebsorten 1-2Tage vor Niederschlägen sinnvoll. www.vitimeteo.de zeigt in der Peronosporaprognose am deutlichsten im 2. Diagramm der jeweiligen Station die Wetterprognose an. Maximal 8 Tage Wirkung.


Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Dithiocarbamate (Mancozeb oder Metiram) werden nicht mehr empfohlen, siehe hierzu auch: http://sitem.herts.ac.uk/aeru/ppdb/en/Reports/463.htm


Falscher Mehltau Die Primärinfektion ist noch nicht erfolgt. Bei der ersten Spritzung sollte aber frühzeitig mit dem Zusatz von phosphoriger Säure begonnen werden. Der Resistenzmechanismus benötigt ca.8 Tage bis zur vollen Wirksamkeit. .


Es gibt eine Zulassung von Netzschwefel Stulln mit 5 kg / ha. Damit lassen sich Nebeneffekte gegen Schwarzflecken in der Oidiumbekämpfung bei Vorjahresbefall nutzen.


Berechnung


Im Moment beträgt der Wasseraufwand zur Berechnung des Mittelaufwandes 4-600 l je ha bzw. es ist der bis zu eineinhalbfache Basisaufwand aufzuwenden. Für Pflanzenschutzmittelanwendungen besteht Aufzeichnungspflicht. Achten Sie auch auf eine gültige Plakette auf ihrer Pflanzenschutzspritze.


Termin: Wir treffen uns zum Arbeitskreis Umweltschonender Rebschutz am Dienstag, den 8.5.2018 am Rotenberg; sowie am 16.5.2018 an der WG – Kelter Großheppach jeweils um 11Uhr.


Zur Düngung: Stabilisierter N- Dünger ist vorzugsweise ab Mitte April, ammonium-haltiger Dünger Anfang Mai zu streuen, um die Frühjahrsfeuchtigkeit zu nutzen. Dabei sollte in normal wüchsigen Anlagen nur eine Basismenge von ca. 40 kg N / ha ausgebracht werden. Der Rest kann im Laufe der Vegetation über das Blatt gegeben werden (Aminosol/Siapton/Aminoplant sowie Brennesseljauche.


Besonders umweltschonend: Leguminosen + Buchweizen oder die Wolff - Mischung mit 40kg/ha jetzt einsäen. Muss eine Begrünung umgebrochen werden, sollte ein Abstand zur Saat von 10 Tagen eingehalten werden, um Auflaufstörungen zu vermeiden. Um Verdichtungen zu durchwachsen, werden vor allem Luzerne und Steinklee empfohlen.


 


Effektive Mikroorganismen: Zur Aktivierung gestreßter oder chlorotischer Weinberge kann EM – A mit Vinassse kombiniert auf den Boden ausgebracht werden. Dies gilt auch für Bokashi, z.B. aus Traubentrestern hergestellt.


 


Die Weinbauberatung ist unter 07141 –144-44915 oder 0175 - 5831339 erreichbar.








Rebschutzdienst Ludwigsburg

Mitteilung Nr.1 vom 9.4.2018

Von Weinbauberater Hundinger


Austriebsspritzungen sind nur bei besonderen Problemfällen notwendig. Es genügen normalerweise 2 Vorblütespritzungen. Soll dabei nur Netzschwefel eingesetzt werden, muss bei sehr warmer Witterung nach 5 – 7 Tagen nachbehandelt werden.

Eulenraupen zeigen sich nur nachts und fressen die Rebknospen vollständig ab. Absammeln ist mit Hilfe einer Taschenlampe möglich. Werden die Knospen nicht vollständig abgefressen, sind wahrscheinlich

Rhombenspanner am Werk. Diese können tagsüber abgesammelt werden oder mit Mimic 0,05%, Spintor 0,01% (bienengefährlich, es darf in den Rebanlagen nichts blühen!) oder Steward 0,0125% bekämpft werden. Mit der Rückenspritze besonders sparsam auszubringen.

Kräuselmilben, Pockenmilben, Schildläuse und Rote Spinne sind in Anlagen mit Vorjahresbefall kostengünstig im Wollestadium zu bekämpfen. Speziell bei Schildlausbefall ist bereits vor dem Austrieb 1x, danach noch 1 – 2x mit Öl zu behandeln. Aufgrund visueller Kontrollen besteht jedoch keine besondere Gefährdung.

Lediglich Junganlagen sind bis zum 4. Standjahr wegen der noch fehlenden Raubmilben durch Kräuselmilben gefährdet. Deshalb das Pflanzenöl/Netzmittelgemisch mit 2 L / 100l Brühe ( 8L / ha) ausbringen. Rezept: Pro Liter Pflanzenöl 30 mL proagro Netzmittel in das Öl geben, um es wasserlöslich zu machen. Nicht verbrauchte Reste unter Verschluß lagern. Am besten 2%ig tropfnass mit einer Rückenspritze auf beiden Seiten bei Temperaturen um 15 °C und wenig Wind ausbringen. Nach dem Austrieb die Ölmischung auf 0,8% reduzieren und den Netzschwefel weglassen (Verbrennungen). Die spätere Ansiedlung von Raubmilben mit besiedelten Ausbrechtrieben / Frostruten ist unbedingt notwendig.

Traubenwickler: Die Pheromonampullen sollten um die Mitte des Monats April hängen.

Schwarzflecken

Kontaktperomittel oder (Zulassung endet am 31.7.18!) Flint mit Nebenwirkung sind erst nach Knospenaufbruch bei empfindlichen Rebsorten 1-2Tage vor Niederschlägen sinnvoll. www.vitimeteo.de zeigt in der Peronosporaprognose am deutlichsten im 2. Diagramm der jeweiligen Station die Wetterprognose an. Maximal 8 Tage Wirkung. .

Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Dithiocarbamate (Mancozeb oder Metiram) werden nicht mehr empfohlen, siehe hierzu auch: http://sitem.herts.ac.uk/aeru/ppdb/en/Reports/463.htm

Falscher Mehltau ist momentan nicht zu bekämpfen.

Es gibt es eine Zulassung von Netzschwefel Stulln mit 5 kg / ha durchgehend sowie von Microthiol WG mit 8kg/ha bis Blütebeginn. Damit lassen sich Nebeneffekte gegen Schwarzflecken in der Oidiumbekämpfung bei Vorjahresbefall nutzen.

ESCA: Das neue Mittel Vintec wirkt vorbeugend durch Besiedelung der Schnittflächen mit einem nützlichen Pilz. Vorzugsweise wird es mit der Rückenspritze 0,2%ig ausgebracht. Die Gebrauchsanweisung ist genauestens einzuhalten, insbesondere die gründliche Vorreinigung der Spritzbrühenbehälter und die Wetterbedingungen.

Berechnung

Im Moment beträgt der Wasseraufwand zur Berechnung des Mittelaufwandes 400 l je ha bzw. es ist der einfache Basisaufwand aufzuwenden. Für Pflanzenschutz-mittelanwendungen besteht Aufzeichnungspflicht. Achten Sie auch auf eine gültige Plakette auf ihrer Pflanzenschutzspritze.

Die nächste Rebschutzmitteilung kommt voraussichtlich Ende April.

 

Zur Düngung: Stabilisierter N- Dünger ist vorzugsweise ab Mitte April, ammonium-haltiger Dünger Anfang Mai zu streuen, um die Frühjahrsfeuchtigkeit zu nutzen. Dabei sollte in normal wüchsigen Anlagen nur eine Basismenge von ca. 40 kg N / ha ausgebracht werden. Der Rest kann im Laufe der Vegetation über das Blatt gegeben werden (Aminosol/Siapton/Aminoplant sowie Brennesseljauche.

Ab 2 ha Weinbau und mehr als 50kg N oder über 30 kg P / ha auf einem Schlag im Betrieb ist nach neuem Rechtsstand eine Düngebilanz / Nährstoffvergleich bis zum 31.3.2019 zu erstellen.

Die Ergebnisse der NID – Untersuchungen sind einzubeziehen.

Besonders umweltschonend: Leguminosen + Buchweizen oder die Wolff - Mischung mit 40kg/ha jetzt einsäen. Muss eine Begrünung umgebrochen werden, sollte ein Abstand zur Saat von 10 Tagen eingehalten werden, um Auflaufstörungen zu vermeiden. Um Verdichtungen zu durchwachsen, werden vor allem Luzerne und Steinklee empfohlen.

 

Effektive Mikroorganismen: Zur Aktivierung gestreßter oder chlorotischer Weinberge kann EM – A mit Vinassse kombiniert auf den Boden ausgebracht werden. Dies gilt auch für Bokashi, z.B. aus Traubentrestern hergestellt.

 

Die Weinbauberatung ist unter 07141 –144-44915 oder 0175 - 5831339 erreichbar.

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